Mali
MaliMaliMali ist ein Staat in Westafrika. Die Hauptstadt des Landes ist Bamako. Grenzl√§nder sind Mauretanien, Algerien, Niger, Burkina Faso, die Elfenbeink√ľste, Guinea und Senegal.
Die gesamte Landesfläche Malis beläuft sich auf 1.240.000 km2.

Die Amtssprache ist Französisch, was allerdings nur von rund 10 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird. Ein Großteil der Bevölkerung, rund 60 Prozent, sprechen muttersprachlich Bambara, was damit die am weitesten verbreitete Sprache Malis ist. Daneben werden verschiedene weitere Sprachen wie Fulfulde, Sonrhai oder Sarakollé gesprochen.

Seit 1960 ist Mali ein von Frankreich unabhängiger Staat. Inzwischen gilt das Land als gelungenes Beispiel der Demokratisierung in Afrika. Seit 1992 hat das Land eine demokratische Verfassung.

Mali hat eine Bevölkerungszahl von etwa 14,5 Millionen. Verteilt auf die gesamte Staatsfläche sind das in etwa 10 Einwohner pro km2. Im Vergleich dazu: in Deutschland leben rund 230 Personen auf einem km2.

Die Wirtschaft des Staates ist stark von den Weltmarktpreisen der beiden wichtigsten Exportg√ľter Baumwolle und Gold abh√§ngig. Die Regierung versucht mittlerweile durch Umstrukturierungen der Wirtschaft, diese Verwundbarkeit durch externe Faktoren zu verringern. Die seit mehreren Jahren guten Ernten, der hohe Goldpreis und die gestiegenen Baumwollpreise beg√ľnstigten eine wirtschaftliche Entwicklung. Allerdings soll sich in Zukunft besonders auf den Rohstoffsektor konzentriert werden. Weitere Ressourcen des Landes sind Kalk, Phosphat, Diamanten und Marmor. Im Norden des Landes wird nach Erd√∂l und Erdgas gesucht.

Das Bildungssystem besteht nicht fl√§chendeckend und ein 10-Jahresplan zur Verbesserung der Bildungsm√∂glichkeiten f√ľr die Bev√∂lkerung verl√§uft nur m√§√üig erfolgreich. Rund 60 Prozent der Bev√∂lkerung sind Analphabeten. Auch die medizinische und sonstige Grundversorgung ist vielerorts unzul√§nglich. Etwa ein Drittel der Bewohner Malis haben keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mangelern√§hrung und Hygieneprobleme sind schwerwiegende Folgen davon. Die durchschnittliche Lebenserwartung betr√§gt nur 50 Jahre. Die Geburtenrate liegt bei rund 47 Geburten pro 1000 Einwohner.

Die Klimazonen Malis reichen vom tropisch-feuchten Sudanklima bis zum W√ľstenklima der Sahara. 60 Prozent der Landesfl√§che sind W√ľste. Dort bleiben Regenf√§lle mitunter jahrelang aus.
Die n√∂rdliche H√§lfte des Landes wird von einem Ausl√§ufer des algerischen Ahaggar-Massivs √ľberragt. Den s√ľdlichen und zentralen Teil durchzieht der Niger.


[Quelle :: giz :: Mali]


 
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ARTE TV - Afrika 50 Jahre Unabhängigkeit
http://afrika.arte.tv/?gclid=CPn2sePMlaACFQu7Zwod4k2C3g#/trip/MLI/4304/

amnesty international - Länderbericht Mali
http://www.amnesty.de/laenderbericht/mali

Mali-News:
http://allafrica.com/mali/
http://www.cefib.com/
http://www.africatime.com/Mali/